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Bergtour

Entlang der westlichen Nagelfluhkette zum Hochgrat

· 4 Bewertungen · Bergtour · Bregenzerwald
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  • Wandern am Hochhäderich
    / Wandern am Hochhäderich
    Foto: Johannes Fink, Bregenzerwald Tourismus GmbH
  • / Berggasthaus Hochhäderich
    Foto: Johannes Fink, Bregenzerwald Tourismus GmbH
  • / Der Berggasthof Hochhäderich
    Foto: Patrick Schmidt, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfelkreuz auf dem Hochhäderich
    Foto: Patrick Schmidt, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Gipfel des Hochhäderichs in Richtung Alpenvorland
    Foto: Maurice Coenjaerts, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfel des Seelekopfes
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfelkreuz am Seelekopf
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Seelekopf mit Aussicht ins Tal
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ausblick vom Seelekopf
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Staufner Haus
    Foto: Christoph Erd, Martin Erd
  • / Blick aus der Hochgratbahn auf das Staufner Haus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Lecknersee
    Foto: Böhringer Friedrich, CC BY-SA, Wikimedia Commons
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 14 12 10 8 6 4 2 km Berggasthaus Hochhäderich Seelekopf Staufner Haus Hochhäderich Leckner See

Diese Rundwanderung vom Lecknertal über die westliche Nagelfluhkette zum Hochgrat steht im Zeichen einer großartigen Blumenvielfalt und herrlicher Ausblicke in die Allgäuer Alpen. 

schwer
16,4 km
7:45 h
1155 hm
1155 hm

Viele kennen die Nagelfluhketten-Überschreitung, die zwischen dem Hochgrat und dem Mittag verläuft. Ihr „westlicher Nachbar“ startet am Hohen Häderich oberhalb von Hittisau (Bregenzerwald) und führt oberhalb des idyllischen Lecknertals entlang.

Diese Route verspricht imposante Ausblicke: Auf unserem Weg in Richtung Hochgrat blicken wir links auf das Allgäuer Voralpenland, rechts schweift der Blick über die Alpengipfel. Blicken wir zurück, können wir bei gutem Wetter sogar den Säntis sehen.

Die tagesfüllende Tour verläuft auf leichten bis mittelschweren Wegen vom Lecknertal hinauf zum Hohen Häderich (1565 m), weiter über den Falken (1561 m), den Eineguntkopf (1639 m) und den Hohenfluhalpkopf (1636 m) schließlich zum Seelekopf (1663 m).

Vor dem Abstieg darf die Einkehr im Staufner Haus nicht fehlen. Wer mag, nimmt noch den Hochgrat-Gipfel mit (einfach etwa 30 min). Schließlich steigen wir über Almflächen hinab zum smaragdgrünen Lecknersee, wo wir unsere müden Beine erfrischen.

Autorentipp

Eine deftige Einkehr im Staufnerhaus am Hochgrat – danach muss man nur noch absteigen.

Profilbild von Julia Gebauer
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 20.08.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Seelekopf, 1652 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Leckner See, 982 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Staufner Haus
Berggasthaus Hochhäderich

Sicherheitshinweise

Der Grat zwischen dem Hohen Häderich und dem Hochgrat ist recht felsig, besonders zu Beginn. Drahtseile und Trittstufen sind an kniffligen Stellen vorhanden.

Start

Wanderparkplatz Leckner See nahe Hittisau (Bregenzerwald) (982 m)
Koordinaten:
DG
47.472734, 10.024076
GMS
47°28'21.8"N 10°01'26.7"E
UTM
32T 577166 5258207
w3w 
///aktueller.erinnerungen.günstig

Ziel

Wanderparkplatz Leckner See nahe Hittisau (Bregenzerwald)

Wegbeschreibung

Unsere Tour beginnt am Wanderparkplatz Leckner See hinter der kleinen Mautstraße. Sogleich können wir uns an den Schildern in Richtung Hochhäderich orientieren. Wir gehen auf Asphalt in Richtung See, biegen kurz davor jedoch nach links ab.

Über Almflächen, Wiesen und kurze Waldstücke geht es in einigen Kurven bergan. Vor einem kleinen Waldstück halten wir uns scharf links und wandern parallel zum Hang bis zur Schwarzberger Plattealpe. Wir gehen jetzt nicht rechts den Hang hinauf, sondern halten uns weiter geradeaus, wobei wir wieder einige Höhenmeter „verlieren“. Doch kurz darauf schlagen wir wieder rechts den Pfad ein, der uns auf einer Wiese mit zahlreichen Blumen bergan in Richtung Berggasthaus Hochhäderich führt. Dort gönnen wir uns eine kleine Erfrischung und nehmen anschließend den ersten Gipfel in Angriff.

Da der Weg dorthin sehr kurz ist (10 min), wandern wir bald weiter, nun befinden wir uns auf dem Grat der Nagelfluhkette. Teilweise ist der Weg hier recht steinig, aber Drahtseile geben uns Halt, wenn nötig. Wir wandern nun immer weiter den Grat entlang, bis wir mit dem Eineguntkopf den nächsten Gipfel erreicht haben. Es geht nun wieder ein Stück bergab; hier überschreiten wir auch wieder die Grenze von Vorarlberg (Österreich) nach Bayern.

Auf der Höhe den Hohenfluhalpkopfes ist ein schöner Ort, um unsere Brotzeit zu genießen. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zum Bodensee, den wir in seinen ganzen Ausmaßen erkennen können. Weiter geht es auf dem Grat entlang, bis der letzte Gipfel für heute, der Seelekopf, erreicht ist. Hier genießen wir den Blick auf den mächtigen Hochgrat und erhaschen auch schon einen Blick auf das Staufnerhaus, wo ein Apfelstrudel oder eine andere Leckerei auf uns wartet.

Wir wandern also weiter – vor uns sehen wir die Bergstation der Hochgratbahn – und steigen schließlich links hinab, ein Pfad mündet direkt auf der Terrasse des Staufnerhauses. Von dort geht es schließlich den gleichen Pfad wieder hinauf bis zum Wegkreuz. Hier orientieren wir uns nun in Richtung Leckner See und freuen uns auf eine Stunde Abstieg durch liebliche Almwiesen.

Wir passieren die südliche Lauch-Alpe und gehen dann durch den Wald immer weiter hinab. Bald kreuzen wir den Obergelchenwanger Tobelbach und passieren einige Almen, bevor wir abermals die Landesgrenze zu Österreich übertreten. Das Gasthaus Höfle liegt noch an unserem Weg, dann sehen wir auch schon den Leckner See grünlich schimmern. Wer mag, gönnt sich noch ein Fußbad, bevor es auf der Asphaltstraße zum Parkplatz zurückgeht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Bregenz, weiter mit dem Bus über Hittisau bis zur Haltestelle in Reute, zu Fuß weiter bis zum Startpunkt

Anfahrt

B205 nach Hittisau, zunächst in Richtung Skigebiet Hoher Häderich, dann abbiegen zum Leckner See. Nach einer kleinen Mautstraße kommt links ein Parkplatz.

Parken

Wanderparkplatz Leckner See

Koordinaten

DG
47.472734, 10.024076
GMS
47°28'21.8"N 10°01'26.7"E
UTM
32T 577166 5258207
w3w 
///aktueller.erinnerungen.günstig
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Handy, ggf. Stirnlampe

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

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Bewertungen

5,0
(4)
Profilbild
Peter Wania 
Wirklich eine lohnende Tour. Genügend zu trinken mitnehmen und nicht bei Nässe oder unsicherem Wetter unternehmen.
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Gemacht am 30.05.2020
Der "Eingang" zum "luftigen Grat" ab dem Hochgrat in Richtung Hochhädrich
Foto: Peter Wania, AV-alpenvereinaktiv.com
Timo
30.08.2017 · Community
Sehr schöne Tour, der Anstieg am Anfang ist nicht zu unterschätzen und kostet ganz schön Kraft. Der Schluss ist angenehmer als erwartet, nach einer unangenehm steilen Fahrstraße geht es recht bald schattig auf angenehmen Waldwegen weiter bergab. Ein langer Abschluss-"hatsch" bleibt zum Glück aus! Zwischendurch ist der Weg nicht ganz einfach zu finden und zwei der fünf Gipfel sind nur anhand eines kleinen Schildes an Bäumen zu erkennen. Die kleinen Steigpassagen dürfen nicht unterschätzt werden und die Variante am Falkengrat ist für Bergunerfahrene sicherlich eine große Herausforderung. Anfänger sollten sich nach den ersten ca. 15 Minuten links halten und nicht die Stufe auf ca. halber Strecke gehen, da diese klettertechnische Grundfähigkeiten voraussetzt, Markierungen habe ich hier aber keine sehen können, von oben kommend ist die Stelle noch schwerer zu umgehen. Insgesamt eine tolle Tour mit super Aussicht, allerdings kann man meiner Meinung nach auch abkürzen und den früheren Abstieg wählen, der Seelekopf ist kein absolutes Muss wie ich finde. Die Zeitangaben haben für mich perfekt gepasst.
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Sehr idyllischer Start
Foto: Timo, Community
Blick zurück in Richtung Hochhäderich
Foto: Timo, Community
Markus Weidle 
27.08.2015 · Community
Wunderschöne Tour mit herrlichen Aussichten. Wie mein Vorredner schon beschrieb hat, ist der Anstieg zum Hoch Häderich doch sehr anspruchsvoll und verlangt schon einiges ab. Aber dies wird mit einer Traumhaften Aussicht belohnt. Die Wanderung dann zum Staufner Haus ist ein Abenteur, da man nicht weiß was am nächsten Gipfel für Anforderungen kommen. Hat riesig Spaß gemacht und war die Anstrengung Wert.
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Foto: Markus Weidle, Community
Gratwanderung
Foto: Markus Weidle, Community
Foto: Markus Weidle, Community
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Fotos von anderen

Der
Sehr idyllischer Start
Blick zurück in Richtung Hochhäderich
+ 2

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,4 km
Dauer
7:45h
Aufstieg
1155 hm
Abstieg
1155 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Grat

Statistik

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